Wörlitzer Park März 2010

Der Besuch im Wörlitzer Park fand am Palmsonntagswochenende Ende März 2010 statt. Wir waren geschäftlich in Dessau-Roßlau unterwegs und nutzten das Wochenende für etwas Sightseeing und Bildung. Es war eiskalt, grau und regnerisch, für den Parkbesuch vermutlich die denkbar schlechteste Witterung. Und es war die Zeit, als der isländische Vulkan Eyjafjallajökull gerade den europäischen Flugverkehr lahmlegte und meinem ungarischen Kollegen am darauffolgenden Osterwochenende eine wahre Odyssee für die Heimreise bescherte.

Der Zauber des Wörlitzer Parks erschließt sich sicher am besten im späten Frühling oder Frühsommer, wenn die Bäume alle grün und die verschiedensten Blüten zu sehen sind. Dennoch sollen hier ein paar Bilder einen kleinen Einblick in diese reizvolle Parklandschaft geben.

Der Wörlitzer Park liegt in Sachsen-Anhalt und ist Teil des UNESCO-Welterbes "Dessau-Wörlitzer Gartenreich". Er wurde von Leopold III. Friedrich Franz, Fürst und Herzog von Anhalt-Dessau (1740–1817), in der Zeit von 1769 bis 1773 als Landschaftspark nach englischem Vorbild angelegt. Bis 1813 wurde er immer wieder erweitert.

Im Park stehen verschiedene Gebäude, die auch dem mit dem Park verbundenen Bildungsauftrag dienen sollten, den Leopold III. Friedrich Franz ihm im Rahmen seiner zahlreichen Reformen auf den Gebieten Bildung, Gesundheitswesen, Sozialwesen, Straßenbau, Land- und Forstwirtschaft und Gewerbe zugedacht hatte. Deshalb war der Park auch von Beginn an für jedermann zugänglich. Neben dem Schloss gibt es die Synagoge, den Venustempel, die Villa Hamilton und etliche andere Bauten zu bestaunen.

Sehr interessant sind auch die 17 Brücken. Jede von ihnen ist in einem anderen Stil errichtet und besitzt ihre eigene Bedeutung.

Der kleine Rundgang zeigt nicht alle Gebäude und auch nicht alle Brücken. Aber er vermittelt sicher einen Eindruck von dieser Parkanlage.

Viel Spaß in der Galerie!

 

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